Allgemeinarztpraxis Dr. GŁttler
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Aktuelles

Information zum Corona-Virus

Wie wird das Corona-Virus übertragen?

Das neuartige Corona-Virus ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Der Hauptübertragungsweg in der Bevölkerung scheint die Tröpfcheninfektion zu sein. Diese Übertragung kann direkt von Mensch zu Mensch erfolgen, wenn Virus-haltige Tröpfchen an die Schleimhäute der Atemwege gelangen. Auch eine Übertragung durch Schmierinfektion über die Hände, die mit der Mund- oder Nasenschleimhaut sowie mit der Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden, ist prinzipiell nicht ausgeschlossen. Welche Rolle die Schmierinfektion spielt, ist nicht bekannt. Bisher wurden häufig Infektionsketten identifiziert, die am besten durch eine direkte Übertragung, z. B. durch Tröpfchen, erklärbar waren. Die neuartigen Corona-Viren wurden auch in Stuhlproben Betroffener gefunden. Ob das neuartige Corona-Virus auch über den Stuhl verbreitet werden kann, ist noch nicht abschließend geklärt.

Wie lange dauert es, bis die Erkrankung nach Ansteckung mit dem Corona-Virus ausbricht?

Derzeit wird davon ausgegangen, dass es nach einer Ansteckung 1 bis 14 Tage dauern kann, bis Krankheitszeichen auftreten. Im Durchschnitt beträgt diese sogenannte Inkubationszeit 5 bis 6 Tage.

Welche Personengruppen sind besonders gefährdet?

Obwohl schwere Verläufe auch bei Personen ohne Vorerkrankung auftreten können und auch bei jüngeren Patienten beobachtet wurden, haben die folgenden Personengruppen ein erhöhtes Risiko für schwere Verläufe:

- ältere Personen (mit stetig steigendem Risiko für schweren Verlauf ab etwa 50 bis 60 Jahren)

- Raucher

- Personen mit bestimmten Vorerkrankungen: des Herz-Kreislauf-Systems (z. B. koronare Herzerkrankung und Bluthochdruck)

der Lunge (z. B. Asthma, chronische Bronchitis)

Patienten mit chronischen Lebererkrankungen

Patienten mit Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)

Patienten mit einer Krebserkrankung

Patienten mit geschwächtem Immunsystem (z. B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht oder durch Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr schwächen, wie z. B. Cortison).

Ist ein Test auf das Corona-Virus bei Personen ohne jedes Krankheitszeichen sinnvoll?

Eine Laboruntersuchung sollte nur durchgeführt werden, wenn Krankheitszeichen vorliegen, um deren Ursache abzuklären. Bei einer gesunden Person sagt ein negatives Testergebnis auf das neuartige Corona-Virus nichts darüber aus, ob diese Person doch noch krank werden kann. Zudem werden damit die Laborkapazitäten unnötig belastet.

Sollte bei einer Atemwegserkrankung ärztlicher Rat eingeholt und nach einem Corona-Test gefragt werden, auch wenn die Krankheitszeichen nur leicht sind (Husten, Niesen, Halsschmerzen etc.)?

ja, wenn:man in den letzten zwei Wochen Kontakt hatte zu einem Erkrankten, bei dem im Labor eine COVID-19 Diagnose gestellt wurde. eine Vorerkrankung besteht oder die Atemwegserkrankung schlimmer wird (Atemnot, hohes Fieber etc.).

wenn man bei der Arbeit oder ehrenamtlichen Tätigkeit mit Menschen in Kontakt kommt, die ein hohes Risiko für schwere Erkrankungen haben (z. B. im Krankenhaus oder der Altenpflege).

Schon bevor das Testergebnis vorliegt, sollte man sich selbst isolieren, d. h. zu Hause bleiben, alle engen Kontakte unter 2 Metern meiden, gute Händehygiene einhalten und bei Kontakt zu anderen (falls vorhanden) einen Mund-Nasenschutz tragen.

Welche Behandlungsmöglichkeiten stehen gegen das Corona-Virus zur Verfügung?

Nicht alle Erkrankungen nach Infektion mit dem neuartigen Corona-Virus verlaufen schwer, auch bei den meisten in China berichteten Fällen war der Krankheitsverlauf mild. Im Zentrum der Behandlung der Infektion stehen die optimalen unterstützenden Maßnahmen entsprechend der Schwere des Krankheitsbildes. Eine spezifische, d.h. gegen das neuartige Corona-Virus selbst gerichtete Therapie, steht derzeit nicht zur Verfügung.

Kann man eine durchgemachte Erkrankung am Corona-Virus im Blut nachweisen?

Etwa zehn Tage nach Beginn der Erkrankung tauchen im Blut verschiedene Antikörper auf, mit denen das Immunsystem auf das Virus reagiert. Aktuell läuft international die Entwicklung von (Schnell-)Tests, die diese Antikörper anhand einer Blutprobe sicher nachweisen können. Diese Tests können eine Infektion aber entsprechend erst nach etwa zehn Tagen erkennen. Noch ist nicht klar, ob der Nachweis von Antikörpern gegen das Corona-Virus tatsächlich bedeutet, dass man gegen eine Neuinfektion immun – also vor einer erneuten Erkrankung durch das Virus geschützt – ist. Man geht aber davon aus, da man auch nach anderen Virusinfektionen zumindest für einige Jahre immun gegen den Erreger ist.

Was ist über die Ursache des Corona-Virus-Ausbruchs bekannt?

Man nimmt an, dass das neuartige Corona-Virus von Fledermäusen stammt. Ob andere Tierarten als Zwischenwirte des Virus zwischen Fledermaus und Mensch dienen, ist noch nicht bekannt. Derzeit wird davon ausgegangen, dass sich die ersten Erkrankten Anfang Dezember 2019 auf einem Markt in Wuhan in der Provinz Hubei, China, angesteckt haben. Das neuartige Corona-Virus erhielt den offiziellen Namen “SARS-CoV-2“, die Atemwegserkrankung, die es auslöst, wird als “COVID-19” bezeichnet.

Offizielle Gelbfieber-Impfstelle

Seit 2018 sind wir eine offizielle, vom Bayerischen Gesundheitsministerium zugelassene Gelbfieber-Impfstelle.

Gelbfieber ist eine schwere Infektionskrankheit, die durch das Gelbfieber-Virus ausgelöst wird und ohne Behandlung oft tödlich verläuft. Die Übertragung erfolgt durch eine Stechmückenart (Aedes). Diese Infektionskrankheit tritt im äquatorialen Afrika sowie in Mittel- und Südamerika auf.

Die Impfung wird bei Reisen in Risikogebiete dringend empfohlen und von Risikoländern bei der Einreise verlangt. Laut WHO besteht der Impfschutz nach einmaliger Impfung lebenslang, wenn nicht gleichzeitig mit einer Masernimpfung geimpft wurde. Bisher akzeptieren jedoch nicht alle Länder diese Neuregelung und bestehen weiterhin auf einer Impfung, die nicht älter als 10 Jahre ist. Nach Aufenthalt in Gelbfieberländern ohne Impfschutz kann die Einreise in andere Länder verweigert werden.

Der Impfstoff wird nur bei zugelassenen Impfstellen abgegeben (offizielle Gelbfieber-Impfstellen), da der Impfstoff sehr empfindlich ist und eine autorisierte Impfbestätigung ausgestellt werden muss. Der Impfschutz tritt nach ca. 10 Tagen ein und liegt bei fast 100 %. Die Gelbfieber-Impfung wird mit einem speziellen Siegel in Ihrem Impfpass dokumentiert.

Gelbfieber Afrika

Gelbfieber Südamerika

Offene Stellen

Wir suchen für die Verstärkung unseres Teams:

eine Auszubildende Medizinische Fachangestellte (m/w)

zum 1. September 2020 oder später.

Wir erwarten einen mittleren Bildungsabschluss, freundliches Auftreten und ein hohes Maß an Zuverlässigkeit sowie Freude am Umgang mit Patienten.

Wir bieten Ihnen eine abwechslungsreiche und verantwortungsvolle Tätigkeit in einer modernen Praxis mit breitem Leistungsspektrum und umfangreicher Diagnostik mit sehr guten Entwicklungsperspektiven sowie eine betriebliche Altersversorgung bei der NÜRNBERGER Versicherung.

Ihre Arbeitszeiten können Sie im Rahmen der bestehenden Praxisorganisation flexibel gestalten und Sie haben zwei freie Nachmittage (Mittwoch und Freitag).

Unsere modernen Praxisräume befinden sich verkehrsgünstig gelegen "Am Scherbershof" (Bergstraße 1) in Stein bei Nürnberg gegenüber dem Schloss Stein / Firmenzentrale von Faber-Castell und sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut erreichbar.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse)!